Digitalisierung in Kommunen

Digitalisierung in Kommunen

Digitalisierung in Kommunen

Digitalisierung in Kommunen

Eine Studie über digitale Kompetenzen in Kommunen.

Eine Studie über digitale Kompetenzen in Kommunen.

Digitalisierung in Kommunen

Eine Studie über digitale Kompetenzen in Kommunen

Im Rahmen des Förderprogrammes „Digitale Modellregionen“ in Nordrhein-Westfalen wurde zwischen Mai und August 2020 eine Studie erhoben, die die aktuelle Lage im Bereich digitale Kompetenzen in insgesamt 396 Städten und Gemeinden sowie 31 Kreisen in NRW untersucht. Die großen Herausforderungen, die Kommunen zu bewältigen haben unterscheiden sich je nach Zusammensetzung und Größe der Kommune. Der Fokus in diesem Beitrag liegt auf den kleinen und mittleren Kommunen. Ziel dieses Beitrags ist es, Ihnen einen Überblick zu gewähren, der Sie bei der Umsetzung Ihrer Ziele in Bezug auf Digitalisierung Ihrer Kommune unterstützen kann.

Worauf kommt es bei der Digitalisierung von Kommunen an?

Mit Blick auf die führenden Digitalnationen zeigt sich, dass der Erfolg der Digitalisierung nur in geringem Maße von technischen Voraussetzungen abhängt. Vielmehr entscheiden innovative Arbeitsweisen und Strukturen sowie ausgeprägte Digitalkompetenzen der Mitarbeitenden in Staat und Verwaltung über den Erfolg.
Diese Erkenntnisse sind hinsichtlich einer wachsenden Personallücke im öffentlichen Sektor alarmierend. Es besteht somit dringender Entwicklungsbedarf von digitalen Arbeitsweisen in der Verwaltung – einerseits hinsichtlich einer nennenswerten Effizienz, andererseits auch um weiterhin als Arbeitgeber für junge Talente attraktiv zu bleiben.

Studie empfiehlt den Einsatz von Digitallotsen in kleinen Kommunen

Die Studienergebnisse offenbaren aber Lücken insbesondere in den Bereichen Strategie, Politik und Smart City:
Neben kommunalen Möglichkeiten wie der Einführung von Digitallotsen, Lerntandems und virtuellen Lernplattformen gilt es, außerhalb der etablierten Zuständigkeitsgrenzen Räume für das Experimentieren und Ausprobieren zu schaffen. Einige Kommunen haben dies bereits erkannt und mit der Einrichtung von Innovations- und Stadtlaboren begonnen. Alle Optionen können als Unterstützung für die Mitarbeiter der Kommunen verstanden werden, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Kommunen fühlen sich auf  die Digitalisierung nicht vorbereitet.

Die Studienergebnisse zeigen bei 95% der befragten Kommunen, dass Digitalisierungskompetenzen als ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Digitalisierung angesehen werden. 68% geben jedoch an, dass sie nicht über die ausreichenden Kompetenzen verfügen, den digitalen Wandel zu meistern. Besonders bei kleinen und mittleren Kommunen scheint hier Nachholbedarf : So geben 88% der kleinen und mittleren Kommunen an keine ausreichenden Kompetenzen für die Bewältigung des digitalen Wandels zu besitzen. Darüber hinaus geben 60% der teilnehmenden Kommunen an, dass ihre Führungskräfte und Mitarbeiter*innen von verfügbarem Digitalisierungswissen zu wenig Gebrauch machen. Der Aufbau von Digitalisierungskompetenzen ist also die zentrale Herausforderung für viele Kommunen.
Hierbei könnte den Gemeinden und Städten das Anbieten von virtuellen Lernangeboten helfen. Städte und Gemeinden, deren Einwohnerzahl zwischen 25.000 bis 50.000 Einwohner liegt, stimmen dem förderlichen Faktor der virtuellen Lernangebote mit 59% zu.

Wo liegen die größten Kompetenzlücken?

Bei 79% der teilnehmenden Kommunen lässt den Angaben zu Folge das operative Geschäft keinen Spielraum für Kompetenzaneignung hinsichtlich der Gestaltung des digitalen Wandels. Der Faktor Zeit spielt somit eine große Rolle. Die Angst vor Veränderungen bei den Mitarbeitern darf nicht vernachlässigt werden, da dies als einen der drei wesentlichen Gründe identifiziert wurde, warum sich die Bildung von Digitalisierungskompetenzen in Kommunen schwierig gestaltet.

Kleinere Kommunen haben Nachholbedarf in Themenfeldern Politik und Strategie

Die kleinen und mittleren Kommunen sehen in den Themenfeldern Politik, Strategie, Smart City und digitalem Know-how den größten Nachholbedarf. Für Gemeinden und Städte stellt die Studie heraus, dass die Aufsteiger-Themen konzentrierter aus den Themenfeldern Strategie und Politik, Smart City, Organisation, Prozesse und Technologie stammen. Vor allem Themen aus den Feldern Technologie (z.B. Virtual Reality) und Prozesse (z.B. digitale Verwaltung, Umsetzung Onlinezugangsgesetz) sind bei kleinen Gemeinden und Städten von hoher zukünftiger Relevanz.
Gerade im Bereich Prozesse fehlt es in kleinen Gemeinden und Städten noch an digitalem Know-how. Obwohl die Relevanz des Themenfelds mit 57% eingestuft wird, ist das Angebot von Fortbildungen zum Kompetenzerwerb mit 15% sehr gering. Die Studie offenbart also für die Bereiche Strategie und Politik sowie Prozesse ein dringender Nachhol – und Handlungsbedarf um die Digitalisierung voranzutreiben.

Ganzheitliches Fortbildungskonzept als Erfolgsfaktor der Digitalisierung

„Weg von ad hoc-Maßnahmen hin zu langfristigen, nachhaltigen Konzepten!“, lautet die Zukunftsdevise für Kommunen. Die Ergebnisse der Studie haben gezeigt, dass Digitalstrategien nach wie vor ein zukünftig relevantes Thema im Bereich Digitalisierungskompetenzen darstellen. Bereits im Rahmen der Entwicklung einer kommunalen Digitalisierungsstrategie ist es daher ratsam, ein ganzheitliches Fortbildungskonzept zur Anwendung zu bringen. Innerhalb dieses Fortbildungskonzepts sollte die Möglichkeit bestehen, die Bildung von Kompetenzen in verschiedenen Digitalisierungsthemen auf die Bedürfnisse von Mitarbeiter*innen und Kommunen individuell anpassen zu können.

Kompetenzaufbau – aber wie?

Gerade für Kommunen mit geringeren Einwohnerzahlen (<10.000 EW) stellt der Wissenstransfer durch neue Formen der Zusammenarbeit eine große Chance dar. Da Kommunen mit kleineren Einwohnerzahlen oft zu wenig geeignetes Personal und zeitliche Kapazitäten für die Bildung von digitalen Kompetenzen haben, herrscht hier ein großer Bedarf an gemeinsamen, kollaborativen Initiativen. Diese können beispielsweise im Zusammenhang mit Angeboten wie z.B. Digitallotsen-Initiativen, Lerntandems und umfassenden Fortbildungskonzepten eingeleitet werden.
Hierbei gilt:

  1. Die Angebote müssen zeitsparend sein.
  2. Die Angebote müssen sich auf verschiedene relevante Themen der Digitalisierung konzentrieren
  3. Die Angebote müssen das komplexe Thema Digitalisierung überschaubar aufarbeiten.

Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, braucht es die Einführung neuer Vermittlungsformen und -formate. Digitallotsen und virtuelle Lernplattformen sollten hier als besonders zukunftsträchtige Werkzeuge in Betracht gezogen werden.

Lesen Sie hier die Studie:

DIGITALISIERUNGSKOMPETENZEN IN KOMMUNEN
Studie im Rahmen des Förderprogramms „Digitale Modellregionen“ in Nordrhein-Westfalen.

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